Vollständig entfernen…

Eine neue Lehre mit Linux (Ubuntu): Man sollte nicht leichtfertig Pakete in Synaptic zum “vollständigen Entfernen” vormerken. Sonst sieht das Startmenü plötzlich aus wie ein gerupftes Huhn. Von 70 Einträgen befinden sich jetzt vielleicht noch 20 Einträge im Menü, obwohl ich nur kurz CUPS vollständig vom System tilgen wollte. Einmal zu oft auf “Jaja, mach mal…” geklickt, und er hat mir ein paar Pakete mehr zum Entfernen markiert, als ich wollte. Wundern tat ich mich, als plötzlich über 1 GB gelöscht werden sollte. Nein, CUPS ist nicht SO groß! Mit großen Augen musste ich mit ansehen, wie mein Network-Manager, Firefox, Amarok und andere Sachen über den Jordan gingen…. “WO IST HIER ABBRECHEN?!”… Gibt’s natürlich nicht. Also STRG-ALT-F1, Login, “ps -ef | grep synaptic” und “SUDO KILL 6411”! (Nicht unbedingt in Großbuchstaben…)

Jetzt bin ich erstmal am Pakete reinstallieren… ja, die eigene Blödheit. Dafür ist CUPS jetzt wenigstens weg. Tot. Gekillt. Weg. So.

2 Kommentare

  • Ja, die kleinen Fallen… mir ist sowas ähnliches mit meinem Mac passiert – wenn man da ein Verzeichnis an eine Stelle kopiert, wo eines mit dem gleichen Namen schon existiert, dann ersetzt er es. Nicht so, wie man es von Linux oder Windows gewohnt ist, indem rekursiv existierende Dateien überschrieben, die übrigen aber in Ruhe gelassen werden. Naaaaain… das Verzeichnis wird ersetzt. Quasi gelöscht und neu erstellt.

    Muss man auch wissen…

  • Hatte ich neulich auch, genau dasselbe – nur wollte er ausserdem noch Gnome entfernen 🙂 danach durfte ich neuinstallieren

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