Thailand – Tag 12: Abfahrt

Der Abfahrtstag. Ein sehr schöner Urlaub neigt sich nun seinem Ende entgegen und Wehmut macht sich breit. Ein wenig länger die Sonne und die Wärme genießen; ein wenig mehr vielleicht noch entdecken (Touren zum Festland, nach Koh Phangan oder gar nach Malaysia wären möglich gewesen); ein wenig länger entspannen, so viel und in Ruhe am Stück gelesen habe ich lange nicht mehr. Nun ja, vorbei. Es bleiben schöne Erinnerungen. 

Wer sich wundert, daß hier doch ein paar Tage fehlen im Bericht, dem sei gesagt, daß es von diesen Tagen nichts Spanendes zu schreiben gibt. Sie wurden zur Entspannung genutzt, zum Relaxen, zum Kraft tanken. An einem Tag hat es fast durchgängig geschüttet wie aus Eimern; Regenzeit und Monsun eben. Auf den Straßen bildeten sich kleine Sturzbäche, und innerhalb von Minuten wäre man durchnässt gewesen. Wir dachten schon, es würde nun so weitergehen. Doch die anderen Tage war das Wetter dann wieder besser.

Während MacKenzie und Ishtar sich noch eine letzte Massage gönnten, säuberten nasebaer und ich den Boden des Hauses und packten unsere sieben Sachen. Die Chefin vom Massagesalon hatte uns inzwischen richtig lieb gewonnen, zählten wir die letzten Tage doch zu ihren Stammkunden. War ich selbst zwar nur einmal dort gewesen, erkannte sie mich trotzdem auf der Straße, als ich alleine einkaufen ging, und trug mir Abschiedsgrüße für die anderen auf und wünschte einen guten Flug. Unser Vermieter chauffierte uns schließlich gegen 18 Uhr zum Flughafen. Fröhlich erkundigte er sich nach unseren Erlebnissen und erfreute sich daran, daß wir den Glastisch gewischt hatten. Das würden nur Deutsche machen. 😉

Als beim Abheben der Airbus 319 namens Hiroshima von Bangkok Airlines die Lichter von Koh Samui langsam unter mir verschwanden, verabschiedete ich mich im Geiste. Würde ich die Insel oder Thailand mal wiedersehen? Wer weiß das schon. Es wäre sehr schön, andererseits will ich im Urlaub ja auch Neues entdecken.

In Bangkok mussten wir beim Transfer zum Abfluggate nach Dubai insgesamt dreimal durch einen Securitycheck. Das dürfte einsamer Rekord sein. Unnötig und nervig, da jedesmal der Gürtel ausgezogen, das Notebook aus dem Rucksack gekramt und die Taschen geleert werden mussten. Immerhin die Schuhe auszuziehen blieb mir dank fehlender metallener Absätze erspart. Nächstes Mal lasse ich aber wohl meinen Gürtel gleich abgeschnallt und binde mir eine Schnur um den Bauch. 😉

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