Gewinnspiel im Dreibeinblog

Why not… ein Gewinnspiel mit der Aufgabe, einen kurzen Text zu verfassen. Über MacKenzie und nasebaer entdeckt. 🙂 Beitrag:

Mit angstgeweiteten Augen sah er, daß das was auf ihn zu kam, in der nächsten Sekunde für ihn das Ende bedeuten könnte, er tauchte instinktiv blitzschnell reagierend wie es nur ein Chihuahua tun konnte, der derlei Probleme schon gewohnt war, unter den Beinen des am Rande zur Besinnungslosigkeit durch die Menschenmassen torkelnden betrunkenen Weihnachtsmarktbesuchers hindurch und beschwerte sich anschließend auf sicherem Terrain verärgert mit hohem Kläffen. Hoshi hüpfte verärgert auf seinen vier Beinen bei jedem Laut einen Fingerbreit in die Höhe, was angesichts seiner Größe gleichermaßen niedlich wie lächerlich anmutete, und blickte empört zu seinem Frauchen hinauf, die sich ebenfalls zu dem Betrunkenen umwandte, um ihrem Ärger Luft zu verschaffen.

“Passen Sie gefälligst auf, wo Sie hintorkeln, Sie Trampel; beinahe hätten Sie mich zu Boden geworfen und meinen Hund plattgewalzt!”, rief sie, was angenervte Blicke in den Gesichtern der anderen Besucher des Marktes erscheinen ließ, die entweder in geselliger Runde ihren Glühwein trinken wollten, und ihre behandschuhten Hände um das wärmende Glas gelegt hatten, oder eilenden Schrittes zum nächsten Stand oder dem nächsten Laden hetzten, um noch in letzter Sekunde ein Geschenk für die Liebsten zu finden.

Doch die Beschwerden flogen ins Leere: Der Betrunkene war fort. Anyas Blicke wanderten verwirrt an dem Ort umher, wo er hätte stehen müssen, da erblickte sie auf dem Boden etwas liegen, was ihre Aufmerksamkeit erregte; es war ein in unregelmäßigen Abständen rötlich blinkendes Licht an einer Sicherheitsnadel, welches sie grübelnd aufhob und nach einigen Augenblicken auf dem Rücken des in einen wärmenden Wollstrumpf gekleideten Chihuahuas anbrachte. Zufrieden nickend betrachtete sie ihr Werk und winkte Hoshi wieder an ihre Seite, um ihren Weg fortzusetzen.

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