Angefangen mit einer Schnalle…

…hat es neulich bei A.T.U. – oder wie nennt man das Ding, mit dem der hintere Teil des Auspuffs am Wagen vor dem Herunterhängen auf Grund der bösen Schwerkraft gesichert ist? Ohne Termin musste ich zwar insgesamt drei bis vier Stunden auf den Wagen warten, aber dafür musste ich auch nur 4,- EUR für die besagte Gummimanschette löhnen. Allerdings kam der Automechaniker mit einer bösen Nachricht wieder: Die vorderen Reifen seien aber stark abgefahren. Auf meine Frage, wieviele Wochen ich denn noch mit den Dingern rumfahren könne, meinte er verblüfft “Wochen?!”.

Also Termin für die nächste Woche verabredet und das Auto wieder dort gelassen. Nach einer kleinen Stunde klingelt das Handy. Die hinteren Bremsbacken seien aber arg in Mitleidenschaft gezogen und ein Austausch dringend angeraten. Wo er es erwähnt hatte, erinnerte ich mich dunkel an die kaum vorhandene Bremswirkung unserer Handbremse seit ein paar Wochen. Aber in Lübeck gibt es nicht viele Hügel und deswegen hatte ich selbige sowieso kaum verwendet und das Ganze immer heraus geschoben. Also auch das Okay dafür gegeben…. schließlich habe ich ja erst die Steuererklärung gemacht und das dem Staat abgetrotzte Geld muss ja gleich wieder unter die Leute gebracht werden. Schließlich haben wir ja Aufschwung!

Vor diesem Hintergrund und zum Trost habe ich noch das seit Jahren erwünschte und mir beim Elektrogroßhändler bei seinem Antlitz ein Jubeln entlockende Serienpack “Monty Python” erworben.

Fazit: Eine Schnalle für 4,- EUR kann ganz schön viele Ausgaben nach sich ziehen! 🙁 – Ach was, nein ich verordne mir lieber 🙂

5 Kommentare

  • Nichts gegen unsere Freunde von der Firma Unger, allerdings sollte man sich nach deren Ratschlaegen auch gerne noch mal eine zweite Meinung einholen. Die Reifen sind garantiert erst aufgefallen als der Auspuff wohl noch zu neu war um ihn ‘ganz dringend’ ersetzen zu muessen.

  • Da hast Du natürlich Recht. Allerdings wußte ich schon vorher, daß der Tag mit den Reifen kommen würde… denn das sind erstens Ganzjahresreifen, zweitens ein halbes Jahrzehnt alt und haben drittens mindestens 50.000km gesehen. Deswegen habe ich nicht wirklich gezweifelt…. vielleicht hätte ich noch ein halbes Jahr warten können, aber das Auto wird jetzt 16 Jahre alt und das halbe Jahr macht den Kohl nicht wirklich fett. Ob das Auto die Reifen noch überleben wird, muss man sehen…

  • Das ATU gut im “was finden” ist, musste ich auch festellen. Ich war bei ihnen zum TÜV und da bemnängelten sie meine Bremsanlage und dass die hinten für 700 Euro ausgetauscht werden muss, was ich erst mal nicht machen wollte. Frag mich nur, warum ich trotzdem ne Plakette bekam…

  • Jaja, die Crux mit den AutoTeilen… damals bei meinem Fiat haben sie damals zwar recht fix die Reifen getauscht, aber die Radblenden so geschickt angebracht, dass man an die Ventile nicht mehr herankommt. Da kann ichs auch selber machen… :-/

    Aber sowas findet man wahrscheinlich bei jedem Autoschrauber.

  • Frank schrieb:

    Also jetzt muß ich doch tatsächlich eine Lanze für die Ungers brechen. Ich hatte mit verschiedenen Autos sowohl in Lübeck wie auch in Karlsruhe dort eigentlich immer gute Erfahrungen gemacht und bis auf einen durchgeknallten Technischen Überwachungs-Heini kaum Beanstandungen.

    Na gut, daß sie dann Kleinigkeiten wie den Luftfilter oder ähnliches wechseln wollen ist okay. Sonst sieht ja die Rechnung so leer aus und die einzelne Rechnungsposition ist so einsam 😉

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